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Persian Punch

I've been lucky to have ridden some very smart horses but my favourite would be
Persian Punch, who gave me some unbelievable rides. I won a couple of Group 2 races
on him, but he never win a Grou 1, which was such a shame as he was a Group 1 performer.
He was full of character and had the biggest heart imaginable. What a great mate he was.
(Martin Dwyer)



His last win, Newmarket 2003, Jockey Club Cup
photo: Steven Cargill, with many thanks


Persian Punch is a Legend now, more a dream than a racehorse. The link to his wonderful homepage can be found below, so I do not have to add any words in english. I am german though, and did write a piece about Punch for a german Racing Forum. I will safe this story here - in german - for fan´s to enjoy the truly spectacular year 2003 as it did happen in front of our - my - eyes:

Persian Punch - a Fan´s year 2003

Silvia hat ja auf ihrer hervorragenden homepage schon viele Portraits von berühmten Rennpferden geschrieben, aber die sind ja alle „ Geschichte „ und schon lange Jahre tot. Es gibt zur Zeit in England ein Rennpferd, dass zwar nicht alle Rekorde bricht, dass aber im Alter von nun 10 Jahren auf dem Weg zum absoluten Superstar ist. Für die englische Fachpresse längst das beliebteste Rennpferd der Insel, ist der Fuchs-Wallach PERSIAN PUNCH inzwischen ein Publikumsmagnet, dessen bloßes Erscheinen im Führring Begeisterungsstürme hervorruft. Persian Punch ist ein Held, und er steht für all das, was wir an und im Englischen Vollblüter lieben. Seit 7 Rennjahren im Training, zeigt er Rennen für Rennen einen ungebärdigen Einsatzwillen, seine Kämpfe auf der Zielgeraden der Rennbahnen sind der Stoff, aus dem Legenden sind. Sein „ larger –than-life „ Trainer David Elsworth, der schon die weiße Legende „ Desert Orchid „ trainierte und in seiner eigenen Laufbahn mit vielen guten Pferden gesegnet war, sagte kürzlich: „ This horse got the better of me now. I cry when he runs and I even do not dare to run him anymore „. Doch zum Glück – laufen tut der “ Persianer “ , wie wir ihn liebevoll nennen, ein ums andere Mal.

Es begann alles ganz unauffällig am 13.05.1996 Damals noch ein Hengst mit einer zwar anständigen, aber nicht sehr aufregenden Abstammung, gab Punch sein Debut in allerniedrigster Klasse in Windsor, einen kleinen im Süden Englands gelegenen Bahn. 2000 m mögen das kürzeste sein, was Punch je wieder lief, aber die Fachpresse erkannte schon damals ein gutes Pferd: „ Der Sieger ist ein großer Hengst mit raumgreifender Galoppade. Er beeindruck im Galopp und im Schritt, and could be anything – er könnte gut werden !“ Selten war dieser Satz sogar noch eine Untertreibung.

Punch ist ein Steher. Das sind Pferde, die lange Distanzen brauchen, um ihr wahres Können zu zeigen. Deshalb war Punch auch nie wieder auf diesen kurzen 2 km unterwegs. Ich sah ihn zum ersten mal im September 1997 , muss aber gestehen, dass ich damals noch Augen für ein anderes Pferd hatte. Aber so ist das eben: Wie bei gutem Wein brauchten wir alle Zeit, um zu erkennen, was da heranreifte, und als er Jahr um Jahr wieder auftauchte und seinen Fehde-Handschuh schmiss, als er Jahr für Jahr uns mit seinem Herz, seinem Einsatz und seinem unbeugsamen Willen von den Bänken riss, begannen wir zu begreifen. Und dem Begreifen folgte das Bewundern.

Man muss Punch gesehen haben, um zu begreifen. Hier ist ein Pferd, dass das Wort „ aufgeben „ nicht zu kennen scheint. Seine Rennen laufen immer gleich ab, in einem Muster, dass wir nun kennen und lieben. Jeder weiß, wie es laufen wird, und doch geht die Taktik immer wieder auf. Die Pferde springen ab, und Punch marschiert direkt nach vorne. Er hatte über die Jahre verschiedene Jockey´s , seit 1 1/2 Jahren aber hat er seinen Partner gefunden: Martin Dwyer. Martin ist ein Top-Mann, und keiner hat ihn ja mit dieser Mischung aus Vertrauen und Gespür geritten. Punch also vorne. Irgendwie lassen die andern ihn immer. Er marschiert also weiter. Irgendwann der Bogen, und Martin verschärft ein wenig das Tempo. Die anderen kommen näher. Martin beginnt zu reiten. Er ist IMMER der erste, der zu reiten beginnt. Die anderen Jockeys blieben bewegungslos sitzen, scheinen noch ganz viel Pferd unter sich zu haben. Dies ist der Moment, wo der Puls zu rasen beginnt. Reicht es diesmal nicht ??? Die anderen Pferde kommen weiter näher, scheinen zu überholen ----
Klar – der Persianer gewinnt nicht alle seinen Rennen. Er hat jetzt genau 18 Rennen gewonnen, und also viel mehr verloren als gewonnen. Aber ist eine Chance da, dann ergreift er sie. Geht es ums Kämpfen, dann kämpft er. Ist ein wirklich erstklassiges Pferd im Feld, und ist der Weg vielleicht zu kurz ( 3000 m können schon kurz sein ! ) , dann geht es manchmal ganz schnell. Zack, ein anderer führt und gewinnt. Kommen die Pferde jedoch langsam näher, und überholen sie Punch früh genug, dann passiert es. Sein Kopf senkt sich, seine Galoppsprünge scheinen noch länger zu werden. Martin Dwyer: „ Punch ist wie eine Giraffe. Sein Hals wird immer länger und länger. Als ich ganz am Ende müde wurde, schien er zu sagen: „ Komm mal Junge, ich mach das schon , wir haben hier ein Rennen zu gewinnen. „“ Martin sagt auch: „ Persian Punch zu reiten ist wie die besten Kumpel im Pub zu treffen. Er ist ein Freund. Er ist wunderbar „ Und so ist es. Punch verliert kaum ein Rennen mit Nase. Wenn es eng wird, ist es seine Nase, die in Front ist.

Der Persianer ist ein regelmäßiger Teilnehmer an allen wichtigen Steher-Rennen in England, Irland und Frankreich. Er reiste sogar nach Australien, um im Melbourne – Cup ( dem einzigen Pferderennen der Welt, für das es einen Feiertag gibt !!! ) zu gewinnen. Irgendwann auf dem Weg wurde er Wallach. Züchterisch sind Steher ohnehin nicht besonders beliebt, und nur als Wallach bestand natürlich die Möglichkeit, das er uns so lange erhalten blieb. Punch ist jetzt ca. 60 Mal gelaufen. Er ist dieses Jahr zum siebten (!!) Mal in Folge im Ascot Gold Cup gelaufen, dem einzigen Gruppe I Rennen Englands über weite 4000 m. Er hat ihn noch kein Mal gewonnen. Im letzten Jahr – und dies ist vielleicht der Moment, wo der Superstar wirklich zu refen begann - wurde er mit 9 Jahren 2. , danach lief er im Goodwood-Cup, den nächsten wichtigen Steher – Rennen auf der Insel . Ich erinnere mich genau, war ich doch sooo aufgeregt, ihn wieder einmal live erleben zu dürfen. Im Sattel noch nicht Martin Dwyer, sondern Richard Hughes. Wir ab zum Führring, staunend vor Bewunderung : diese Gelassenheit, diese Ruhe. Aufmerksam schreitet Punch durch den Ring, lässt ein großes Auge ruhig über uns schweifen. Alles scheint zu sagen: „ Ich war schon mal hier. Ich weiß worum es geht. „ Meine Freundin behauptet ja , dass Punch inzwischen nach bekannten Gesichtern in der Menge sucht. Egal. Ab auf die Bahn – aber oh weh – Mr. Hughes hat die Order missverstanden und brettert in einem Affenzahn vor dem Feld davon – das kann nicht gut gehen. Im letzten Jahr hatte Punch hier gewonnen, sollte seinen 2. Goodwood-Cup heute holen – aber es kam natürlich, wie es kommen musste. Punch zahlte Tribut für die eigene Höllenfahrt, und wurde weit abgeschlagen Letzter. Ich war am Boden zerstört. Die Presse nahm das Ereignis gleich freudig auf – und fordert einhellig Punch´s Ruhestand. Trainer Elsworth und Besitzer Jeff Smith ( in seinen Farben lief auch der hier bestens bekannte Dashing Blade und das Genie Lochsong ) hatten andere Ideen .
Am 05.September ( meinem Geburtstag * freu* ) lief Punch in einem kleinen Aufbaurennen, das er in altbewährter Manier nach hartem Kampf gewann. Dann ging es über Doncaster ( toller 2. Platz im Doncaster Cup ) und Paris ( gut gelaufen, disqualifiziert ) nach Newmarket, in die englische Hauptstadt des Rennsports. Der Jockey Club Cup stand an, den Punch bereits 2000 gewonnen hatte. Im Sattel nun immer Martin Dwyer, Gegner war vor allem sein Bezwinger aus dem Doncaster Cup, Boreas. Ich beim Buchmacher, händeringend. Meine Freunde sind inzwischen auch alle schon ganz angesteckt, die ganze Bude weiss, wie ich ihn liebe, und fiebert für mich mit ihm . Selbst die Rennkommentatoren, die die englischen Rennen für deutsche Ohren kommentieren, können ihre Hochachtung für Punch nicht verhehlen – und das Rennen läuft nach Plan. Punch geht in Front, beschleunigt zum rechten Zeitpunkt, zieht 3 Längen in Front und kann von diesem Vorsprung leben !!!!! Boreas wird 2., sein Trainer, der sich in Doncaster schon für den Sieg seines Pferdes entschuldigt hatte ( „ Ich tue das wirklich nicht gerne, aber es ja mein Job ! „ ) ist auch glücklich: „ Ich gewinne natürlich gerne, aber wenn, möchte ich von diesem Pferd geschlagen werden ! „

In diesem Jahr, das ja schon so bald zu Ende ist ( Flachrenn-technisch gesehen ) ist Punch 10 Jahre alt. Er begann recht spät mit 2 vierten Plätzen, und auch ich war schon ganz skeptisch, ob es noch einmal langen sollte. Sein Trainer war immer zuversichtlich, aber die andern schienen so viel frischer zu sein, so viel jünger. Dann der 7. Auftritt im Gold Cup. Pun ch ist 20-1 ( 210: 10 ) Aussenseiter. Meine Nerven liegen blank. Im Jahr davor hatte er nur soo knapp verloren, sollte es mit 10 Jahren zum ersten Mal langen ??? Punch geht in Führung, alles wie immer, Martin beginnt zu reiten, aber ach – all die anderen Pferde kommen so schnell so viel näher – einer besonders, ein großer Dunkelbrauner, Mr. Dinos, der Favorit. Es geht so schnell – Schon im Bogen zieht Mr. Dinos ohne erkennbare Anstrengung vorbei und geht 4-5 Längen auf und davon. Dahinter ziehen die anderen Gegner auf – aber Punch ist noch nicht am Ende ! Er kämpft – und wie er kämpft – den Sieger haben wir aus den Augen verloren, aber es geht hier um die Ehre – und Punch alte Beine holen aus. Die Jungspunde solle erst mal vorbei kommen, dass wollen wir doch mal sehen !! Und es gelingt; unter meinen mittlerweile frenetischen Schreien rettet Punch den 2. Platz ins Ziel . Ich muss erst mal weinen.
Weiter nach Sandown, während der Rennen hier in Hamburg. Silvia zum Buchmacherzelt geschleppt – tolle Bilder von Punch schon vor dem Rennen – ich mit den Nerven am Ende – das ganze Zelt nervös gemacht. Und Punch macht es spannend – ich muss in den Fernseher kriechen – aber er gewinnt !!! Silvia ist beeindruckt, wohl auch von meinem Finish vor dem Bildschirm.
Goodwood-Cup : kann es ein Jahr nach dem Desaster , nach dem ihm alle abschrieben, mit 10 Jahren noch einen 2. Sieg in diesem Rennen geben ???? Es kann. Kein Mr. Dinos weit und breit, und Punch ist bereit. Ich bin fest überzeugt, dass allein mein Schreien beim Buchmacher ihn zum Sieg gezwungen hat, aber es mögen auch die 30.000 Menschen auf der Rennbahn sein, die Geschichte sehen – Punch gewinnt mit einer Nasenlänge den Goodwood-Cup. Die Rennbahn bebt. Die Presse überschlägt sich, und Besitzer Jeff Smith warnt: „ Wir sollten ihn genießen, so lange wir können. So ein Pferd werden wir nie wieder sehen ! „ Sein Trainer sagt: „ Er hat sogar so einen alten eingerosteten Teufel wie mich ein bisschen weich gemacht. Wenn wir älter werden, werden wir doch alle ein wenig weicher. Es ist so wunderbar, ihn um sich zu haben. Er fragt nie nach etwas, sondern gibt uns immer alles, was er hat. Ich habe schon einige gute Pferde trainiert, aber Persian Punch ist ein Superstar ! „
Nach einem Ausflug nach York ( ich war auch da, da musste er ja verlieren ) ging es vor genau 14 Tagen nach Doncaster. Es galt, im vierten Anlauf endlich den Doncaster Cup zu gewinnen. Mit 10 Jahren !! Lange 3600 m standen an, und wir alle warten auf den Kampf. Wir warten noch ---- es gab keinen !! Punch geht in Front, alles wie immer – die anderen lassen ihn sogar 4 Längen weggehen – ja, sind die denn blöd?? Punch ist doch in Form, der kommt doch nie zurück. Ihr müsst schon näher kommen ! Im Bogen scheint sich Punch sogar noch weiter zu lösen – kann das denn sein ??? Was machen die anderen Reiter ?? Träumen die ?? Der Kommentator kann es nicht glauben ! „ Punch ist immer noch allein da vorne „ In England ruft der TV- Kommentator: „ He is getting a bit lonesome, but he is not alone , he has a lot of friends out there” – Wir trauen unseren Augen nicht – Punch führt mit 5 Längen , mit 6, mit 7 !!! Martin Dwyer: „ Ich bin ganz sicher, dass er auf den großen Bildschrim guckte und dachte: „ Gott sei dank, heute mal kein Kampf ! „ Die Beine werden ein wenig müde, aber mit gespitzen Ohren, unter dem unbeschreiblichen Lärm, dem Rufen und Jubeln der Massen, galoppiert Punch noch ein Stückchen weiter in seine Unsterblichkeit.

Am 05.Oktober erwarten wir Dich in Paris, Punch !!! Dann muss ich wohl am 18.10. nach Newmarket reisen, wenn er zum letzten Mal in diesem Jahr wieder im Jockey Club antreten soll.

Und dann ?? Dann geht es weiter im Jahr 2004. Punch ist dann ja erst 11.
Seabiscuit mag ja ein toller Film sein, aber dies hier ist Leben, und es ist noch so viel schöner !!!

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Longchamp, 05.10.2003, 2. Rennen, Gruppe I, Prix Du Cadran

Ich, bewaffnet mit einem extra in Auftrag gegebenen PERSIAN PUNCH Schild in Stallfarben , mache mich zum Führring auf. Ernte auf dem Weg dahin schon belustigte Blicke,und werde angesprochen. Nicht zu fassen, es gibt englische Damen der feinen Gesellschaft, die Punch nicht kennen. Was machen die auf der Rennbahn ???? Ich baue mich unverdrossen am Zaun auf, bekommen Schützenhilfe von 3 Freundinen, und halte mein Schild hoch. Auch aus dem Inneren des Führrings interessierte Blickt. Tatsächlich, ein Typ mit einem Mirkophon kommt auf mich zu, fragt nach Namen usw. Ihm fällt bald der Stift aus der Hand, als er feststellt, dass ich aus Deutschland komme. Er glaubt, mir erklären zu müssen, wer Punch´ Trainer ist, danke der Nachfrage. Egal, ich gebe ein Interview für den BBC über mein Fan-Dasein und rufe ein enthusiastisches " Come one, Persian Punch " ins Mirko. Das klingt optimistischer, als ich wirklich bin, weiss ich doch, dass die Konkurrenz (vor allem Mr. Dinos, sein Bezwinger aus dem Gold Cup) stark ist, und ausserdem scheint mein Liebling schon ein bißchen dem kalten Wetter Tribut gezollt zu haben, mir scheint, er beginnt, Fell aufzupacken. Egal, Mr. Dinos wird vorbeigeführt, nun schon mit Top-Jockey Kieron Fallon im Sattel, direkt hinter ihm Punch. Meine Nerven zittern, und der Schalck geht mit mir durch:" Nothing for you this time, Kieron, you are not winning!" rufe ich ihm zu. Ich muss schon sagen, ich ernte einen klasse Blick, es sieht aus, als würde Fallon am liebsten vom Pferd steigen und mir die Links-rechts Kombi verpassen - Hinter ihm Martin Dwyer, hält sich den Bauch vor Lachen und fällt fast vom Pferd. Ich rufe ihm ein paar aufmunternde Worte zu, hebe meinen Daumen und grinse ihn an. Dafür gibt es noch einen Dirty Look von Kieren, naja ....

Das Rennen ist schnell erzählt: Punch bemüht sich um die Spitze, kann sie aber auf dem klebrigen Boden nie lange alleine halten Mr. Dinos scheint zu cantern, kommt aber nach ca. 3000m (das Rennen geht über mörderische 4000 m) plötzlich in Schwierigkeiten. Auch Punch ist zu diesem Zeitpunkt schon am Kämpfen, und Martin Dwyer erkennt schnell die Unmöglichkeit der Aufgabe am heutigen Tag. Er nimmt die Hände runter, und Punch trudelt ca. 40 Längen abgeschlagen als 8. über die Ziellinie. Mr. Dinos ist auch irgendwo in diesen Regionen.
Dessen ungeachtet lobt Martin Dwyer Punch, als er, alleine, die Ziellienie überquert, eine Geste, die mich zu Tränen rührt.
Beim zurück cantern erhält Punch trotz allem frenetischen Beifall, die Fans lassen ihren Helden nicht im Stich.
Punch hat sich gut erholt, und am nächsten Tag war er "fine" und "in good shape".

Mal sehen, wo es wie weitergeht ....

Meine Freundin Carmen ist nach dem Rennen sofort losgeflitzt, um für mich die Satteldecke zu ergattern. Dies war leider nicht möglich, da die Decken immer wieder verwendet werden, aber sie hat die Original Aufkleber mit Namen und Renn-Nummer (und Original Renndreck) bekommen, welche ich stolz auf mein (jetzt noch wertvolleres) Schild gepappt habe. Was sind wir doch alle herrlich verrückt !

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ohne Schild ....

Das Schlimmste gleich vorab: Das Schild habe ich in England gelassen. Aber ich kann eines sagen: Ich glaube, ich laufe jetzt nur noch mit Schildern rum, das öffnet einem Tür und Tor!

Der Reihe nach: Ich habe mich mit Schild und Schnupfen zu unchristlicher Zeit am frühen Samstag morgen am Flughafen eingefunden, bin dann nett von meinen Freunden abgeholt worden. Auf gings nach Newmarket - direkt auf den Warren Hill. Bei wunderbarem Herbstwetter haben wir den Pferden bei der Morgenarbeit zugeschaut, was in Newmarket ein wunderbares Bild ist. Den Pferden stehen da große Weiten und lange, präperierte Galoppwege zur Verfügung, und bei dem ruhigen, sonnigen Herbstwetter war es einfach ein Genuss. Dann - Buchladen - Ich habe mich aber zurückgehalten. Ein schneller Kaffee, dann ab ins Gestüt Dalham Hall, Lomitas besuchen !!!! Lomi deckt in England 90 Stuten, hat sich wirklich gut eingelebt und wirkte recht zufrieden. Ein netter Besuch. Ich konnte noch einen Blick auf Grandera, Dubai Destination, Mark of Esteem, Diktat, Machiavellian und Best of the Best erhaschen.

Dann ab ins National Stud, im Cafe ein 2. Frühstück eingenommen, und , mit wachsender Anspannung, die Zeitung studiert. Punch lief gleich im ersten Rennen, wenigsten müssen wir nicht lange leiden. Ich bin der Meinung, dass Punch unverlierbar ist, und tue dies laut kund. Einige der Gäste schreiben sich gleich seinen Namen in ihr Notiz-Buch - gibt es auch in England noch Leute , die Punch nicht kennen ??
Auf der Bahn erregen wir mit meinem Schild nicht geringe Aufmerksamkeit. Gut so. Auch Trainer David Elsworth und das Besitzer-Ehepaar Smith sehen uns und freuen sich, sie grüssen freundlich, kennen aber auch meine Freundin Lee-Ann, die auch ein Pferd bei Elsworth im Training hat. Vor lauter Aufregung verpassen wir einen guten Platz auf der Tribüne und müssen uns ganz an die Rails quetschen, kurz hinter dem Ziel, und ebenerdig, ich kann gar nicht gut gucken und bin viel zu klein. Mein Schild ist irgendwie auch im Weg, und überhaupt, wo sind die Pferde? Der 2- Meilen Start ist irre weit weg, da die Rennenbahnen in England selten ein Rund sind wie hier - Punch steht schon irgendwo 3 km weit weg in der Botanik. Auch auf die große Leinwand habe ich nur geringen Zublick - ich will lange Beine haben !!!!!!

Egal - die Pferde starten und es passiert wieder - Punch darf ungehindert 5 Längen in Front ziehen - ich drehe mich zu John (Lee-Ann ´s Mann) und sage: " Das wird ein zweites Doncaster, ich glaube es nicht. Das geht noch mal so leicht ! " Punch marschiert, seine 5 Gegner im Schlepptau (ach: ehe ich es vergesse: Im Führring sah Punch um Längen besser aus als noch vor 2 Wochen in Paris, ich glaube, da hat ihm das Wetter gar nicht behagt. Sein größter Gegner ist Millenary, ein ganz tolles, treues Pferd, der eigentlich eine bessere Klasse vertritt, aber über die weiten Distanzen noch nicht geprüft ist. Er wird von Pat Eddery geritten, der ja am Ende des Jahres " die Stiefel an den Nagel hängt " und ein ganz besonders beliebter Jockey in England ist.)
- Alles wie immer, die Pferde werden als Mini-Punkte langsam sichtbar und kommen näher. Auf der Leinwand kann ich jetzt ganz gut sehen, beginne vor Aufregung ein wenig zu hüpfen. Punch wird langsam geritten, Martin Dwyer beginnt mit der harten Arbeit. Die Gegner - keiner geht besser als Millenary - kommen Hände voll an seine Seite, Pat noch mit Handbremse, Punch schon mit fliegenden Fahnen - in der Mitte versucht Richard Hills mit Tholjhana sich einen Weg zu boxen. Tholjana ist auch unter der Peitsche, und weil es eng ist, trifft Hills Punch am Kopf. Wir haben es selber erst am Abend in der Aufzeichnug gesehen, aber Punch´Reaktion ist bemerkenswert und zeigt wieder einmal, aus welchem Holz dieses Pferd geschnitzt ist: er schüttelt lässig den Kopf, wie um eine Fliege loszuwerden, nicht den Bruchteil einer Sekunde wird sein Angriff unterbrochen. Millenary ist eine 3/4 Länge in Front, aussen kommt Kasthari, und Punch sammelt seine Reserven, senkt den Kopf und kämpft. Er kommt näher, die Menge kocht, das Geschrei, die Menschen, alles versinkt, die Linie kommt, 2 große Körper fliegen vorbei - wer hat gewonnen ??? Ich kann es nicht sagen, und die Menge weiss es auch nicht !! Lee-Ann und John glauben, Punch hat verloren, ich will es noch nicht glauben - da sehe ich, vor allen - eine Tafel mit Zeiten - und Punch Name steht oben !! "Er hat gewonnen, er hat gewonnen!" schreie ich John zu - "guck mal die Tafel!!" - John ist unsicher, wann die Zeiten gemessen sind (Millenary´s Zeit sagt + 0,03 Sec. !!!!!) , aber ich bin sicher " Da steht doch "Past the Post" ! Punch hat gewonnen ! " Und dann wird es offiziell durchgegegen, PUNCH HAS DONE IT und ein unbeschreiblicher Jubel bricht aus. Menschen stürmen zur Sieger-Podest, der Weg dorthin ist gesäumt von Menschenmassen, Punch paradiert vor den Tribünen und saugt die Aufregung auf. Ich schwöre es: dieses Pferd weiss, wo der Zielpfosten steht. Und er weiss, wann er gewonnen hat. Direkt nach dem Rennen spitzt er die Ohren Richtung Lärm, bekommt diesen " das war ich " Ausdruck und marschiert direkt auf die Menschen zu.
Ich stehe mit meinem Schild am Rande der Gasse, durch die Punch gleich kommen muss, neben mir ein völlig überwältigter Engländer. Wir strahlen uns an, können es kaum fassen. Punch kommt, ich rufe Martin irgendwas zu, und er erkennt mich und mein Schild. " Hinterher" sagt mein neuer, unbekannter Freund, und wir rennen hinter Punch her, folgen seiner Via Triumphalis durch die Massen, ich halte mein Schild hoch und laufe direkt in den elitären Sieger-Zirkel. Dort treffe ich direkt auf Mrs. Smith, die am ganzen Körper zittert und kaum sprechen kann. Ich ja auch nicht. Sie ist unglaublich nett: Sie habe schon von mir gehört, ihre Schwester hat mich in Paris gesehen. Sie hätte es so schade gefunden, dass wir uns in Paris nicht mehr kennen gelernt haben - ein älterer Herr wirft ein: "Ich habe sie im Radio gehört!! ( Mein Interview aus Paris *hihi* ) " - und auch sie kann es nicht glauben :" Sie haben einen seltenen Akzent . Sie kommen aus DEUTSCHLAND ??? Aber sie leben in England !? - Sie sind extra hierher kommen , nur wegen Punch ????? - Bitte, geben sie mir ihre Karte, wir möchten Ihnen gerne etwas zusenden, Erinnerungen an Persian Punch." Ich strahe und es ist einfach nur wunderbar.
Punch bekommt derweilen einen Empfang, den sonst nur ein Champion bekommt - aber das ist er ja auch. Die Menge ruft ein "Three Cheers" - ein dreifaches Hurra - im Flachrennsport hat es so etwas noch nicht gegeben !!!

Perisan Punch, der wunderbare, alte, treue Kämpfer !! Ich hoffe so, dass wir ihn noch im nächsten Jahr bewundern dürfen - er ist dann ja erst 11.
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The photo above was on the cover page of the Racing-Post on the 28of april, 2004, the day of Punch´ comeback race. He was 11. The day haunts us, even today.

Persian Punch – a personal tribute and recollection

The 28th of April 04 began full of promise , a day we all looked forward to, it was Persian Punch seasonal debut , his first race of the 2004 flat season. How could we have anticipated that the day would end in despair and tears, that the horse , our Punch, whose courage, will , heart and determination has sparkled our love and appetite for racing , would die in Ascot , a horrible public death right in front of the stands ? How were we to know he would make his very last appearance in public, would run his last race ?? We knew this would be his last season, after glorious 2003 every race was an extra, a bonus , given to us by an exceptional trainer and a generous owner, who shared all the joy with us , and now had to face the public eye in Punch´ very last minutes.

The first time I noticed Punch was in defeat, 1997 in Ireland. My eyes where glued onto another chestnut that day, by the name of Oscar Schindler, and the race was the Irish St. Leger. The photo of Oscars victory that day is on my wall ever since and it was some time later that I noticed the familiar purple and mauve colours of Punch rallying gamely in second place. Punch was in the back of my head from that day , and the mild interest in him grew year after year. Living in Germany my following mainly consisted of running to the local bookies shop, and there I saw him winning and loosing, putting in gritty performances and being headed much too soon. Weird it may sound, having never been nearer to him than on that one brief occasion at the Curragh , he became my friend, a horse whom I waited for to run and searched the newspaper for. I had to travel to see him, and travel I did: I was in France and saw his nail biting performance against St. Sebastian in the Prix du Cadran, I went to York – a win. I was in Goodwood, the year he trailed in last and the press called for his retirement. Reading through his race record while I write this, this long and honourable career reduced to formfacts and figures, I cannot recall in detail when my growing interest turned in love and some sort of obsession. . We do own a very nice racehorse and love him dearly, but mind you, did PUNCH run – I was all out , a nervous wrack. My friends in the bookie started to make their little jokes, offering me sedative pills , but I did never mind , I was in love. He ran in a little race in Salisbury, on my birthday – bookmaker it was. I shouted and willed him home in that little conditions race – did he win it for me ?? The Doncaster Cup, no luck in making noises this time, as Boreas spoiled the party ; went to Longchamp, cried and shouted for all I was worth – he was disqualified. Newmarket, Ascot, Haydock , Goodwood , York and Doncaster went past, with and without me, but I did not miss a race, I always found a telly or computer to watch. Will I ever forget his wonderful and probably best performances in defeat – the Ascot Gold Cup of 2001 and 2003 ?I raised the bookies roof, had the whole shop on its toes ! But it was not meant to be – that rare Group 1 victory kept eluding him. How do I wish he would have been given another chance this year!

When I actually was able to be at the races, I will always treasure not only the wonderful racing performances, but him in the paddock. Them few minutes when I only shared him with some prior to entering the parade ring , the few precious moments when he was without his gear, in unison with his lad, and me to admire him. I saw him in the paddock, his big , intelligent eye watching us as we watched him, as he walked around with his extraordinary long stride and calmly took to our admiration. I will never ever forget his looks , just him being there and me being able to share some moments with him. I always felt privileged , the only spot in the world where I wanted to be at that time.
Last year, the last year Punch was to live, I went to York. He got beat that day by a more gifted athlete , but I took photos in the paddock, an amateurish try to have a lasting reminder, they are on my wall as I write this. Than, at last, I had a sign being made for Punch , just his colours and his name, and I went to Paris once again to support, but this time visibly support, my hero. I did attract some attention that day, even had my own little claim to fame in giving a little radio interview to the BBC, and impressed the BBC man with being from Germany and knowing Punch ! I did give a cheeky remark to Kieron Fallon as well, dismissing his chances on Mr. Dinos in yet another edition of the Prix du Cadran , but it was not meant to be for both as Punch struggled oh so early too and was allowed by Martin Dwyer to come home in his own time. All my friends were on my side though, and we cheered him on as he passed the line, our hero in defeat, our wonderful servant ,and we gave him more cheers all the way back to the unsaddling enclosure.
Even after that day I was not lost for hope, knowing he wouldn´t have liked the conditions in Paris on that day , and did pray for Punch and yet another opportunity to show his talents. Due to lucky circumstances I was able to travel to Newmarket, packed my sign and flew, and the day, that wonderful Champions Day at the 18th of October 2003 will be in my memory forever and ever. The sunlight enlightened the Newmarket Heath, and a horse called Persian Punch illuminated ( I have to use Alastair Down´s words ) our afternoon with a performance that was so tough, gritty, determined, gutsy and sheer will , class and heart, that in olden times poets would have found better worlds than I will ever be able to , and songs and tales would have been woven by the fireplace. He became larger than life that day, a chestnut Pegasus and forever immortal. Or so we thought.

Having seen his very last race and very last minutes only on television, I do not dare to try to imagine how his very last seconds here on earth might have been. I pray with all my heart that he did not have to suffer, I beg to a god I do not believe in that he passed away not being aware of the situation , of his misery . He did not deserve to die so soon, he did not deserve to die without privacy , he did not deserve that we would see him weak, on his knees, his strong heart and his strong will not being able to cope any longer.

But what use in complain ? He is gone. He will never be there again, and if I feel an immeasurable loss, how must his close connections feel, David Elsworth and Derek Brown, the staff at Whistbury Manor, and Jeff Smith, his devoted owner ? Lesser people might say he is “ only a horse “, but to us , who we loved him, he was more, a symbol , a legend , a friend, who gave and gave his all, and never asked for anything in return. We will have to come to terms with his loss, the gap he leaves, the world being so much poorer without him and the racetracks being so much paler.

Punch, I might be just a little voice in the distance, but you touched my heart and you touched my soul. Rest well, wherever you are, my friend.

Tragic end for Persian Punch

By HOTSPUR (J A McGrath)

Persian Punch, Flat racing's grand old warrior, died in action at Ascot yesterday, sparking one of the saddest occasions ever witnessed at this historic course. He suffered a massive heart attack and collapsed 100 yards from the line, when weakening and well back in the closing stages of the two-mile Sagaro Stakes.
Connections were distraught. Owner Jeff Smith, trainer David Elsworth and jockey Martin Dwyer all shed tears at the passing of their extraordinary racehorse, whose legs of iron had carried him to 20 victories, eight seconds and 11 thirds in 63 starts, for prize-money of more than £1 million.
The gasps of the crowd when they noticed the gelding losing his action in eery slow motion soon gave way to silence in all enclosures as it became obvious 'Punch' was gone. The death of the horse voted 'the most popular in training' last year, a seemingly invincible, giant 11-year-old, had left its mark. Many racegoers left the course immediately with no appetite for any more racing.
Elsworth, the man who treated the stayer as more of a close friend, paid the ultimate tribute to the horse he had trained to run at eight consecutive Royal Ascots, and in seven consecutive Gold Cups.
"He was the most wonderful horse you could have anything to do with," Elsworth said. "It's an awful thing to say, but he'd die for you," he added. "It's the price we have to pay and there's nothing we can do about it. Persian Punch went one step beyond. It's the worst possible scenario."
Smith, who had frequently spoken of his "incredible good fortune" in owning a racehorse such as Persian Punch, broke down in tears after recalling his last images of the chesnut giant.
"He was so bouncy in the paddock beforehand. He looked so fit and he was loving it," Smith pointed out.
Of course, nobody would have wished an ending such as this on one of the bravest Flat performers ever seen, but right to the end, Persian Punch was typically running his heart out up front, defying his younger rivals to get involved in a scrap.
Curiously, he was to be seen at his very best when passed by another horse in the home straight. It became his trademark. It always seemed to galvanize him, and he would frequently fight back from an impossible position to get back up close home for victory.
His Goodwood Cup win - one of his two in the race - over Jardines Lookout last year was the perfect example. He was headed, but responding all the while to Dwyer in the closing stages, he poked his nose in front again right on the line for a famous success.
Following that triumph, Dwyer broke normal procedure to parade Persian Punch immediately in front of the packed grandstands, gaining the most spontaneous and enthusiastic response imaginable.
At the end of last year, Persian Punch landed his third Jockey Club Cup at Newmarket in remarkable circumstances, again surrendering the lead, this time to Millenary two furlongs out, only for the gelding to get his act together again very late. An accidental crack over the nose from the whip of a rival jockey seemed to inspire him and he fought back to win by a short-head.
Persian Punch also raced with honour abroad, in France, Ireland and Australia, where he twice filled third place in the Melbourne Cup, behind Jezabeel in 1998 and Ethereal in 2001.
'Punch' won on 10 different racecourses, but there was something about Ascot that he could never master. Twice, he was runner-up in the Gold Cup, and he was third in the Queen's Vase, but he never won there.
Yet for me, staying races at Ascot will never be the same again without him.


We were there! - Punch, prior to his last win
photo: John Whistler


The Statue - The Plaque

{Plaque}

This magnificent statue, a life-size bronze sculpted by Philip Blacker, was generously funded for the most part by Jeff Smith, owner of Persian Punch.

Other major contributors:

Newmarket Racecourses
totesport
Victoria Pakenham
John & Lee-Ann Day-Whistler
Catrin Nack, Jimmy Clark & Eva Schäfer
Wavertree Racing Club
The Dream Partnership
Sir Rupert Mackeson
David Twomey
Gestüt Fährhof
The Racing Post
J Veale
Peter, Janet & all the Crichton Family


THE PERSIAN PUNCH MEMORIAL FUND

LIFESIZE STATUE

THE STORY OF THE MEMORIAL:



Persian Punch was the best ambassador Flat racing had in 2003, and had flown the flag for many years prior to that wonderful season. He was a horse who appealed to everyone, across Flat and National Hunt barriers, all ages and from all walks of life. Despite the fact that he was technically speaking, not a true champion, the Racing Post website headline said it all when they captioned an article, "Persian Punch, The People's Champion." He was a horse everyone in racing was proud of. Persian Punch had a fan club and his own website. Upon his death the website received over 150 emails in one night asking for a memorial to the horse whose courage had touched so many lives. The Persian Punch Memorial Fund was born and with the approval and assistance of Newmarket Racecourses and his connections a bronze statue was commissioned by Philip Blacker.

Newmarket is acknowledged worldwide as the Headquarters of Flat racing and breeding and the town and racecourses are home to memorials to great racehorses and sires such as Eclipse, Brigadier Gerard, Mill Reef, Hyperion, Singspiel and Pilsudski. It is unusual in Flat racing for a gelding to be commemorated. Fans of Punch felt that in remembering him Flat racing would be paying tribute to all of those who take part and give their best. As a gelding Punch had no future at stud and none of his sons or daughters will pass on his genes, but his contribution to racing is not diminished because of that. The wish was voiced that we must have a memorial to him at Newmarket because that is our Headquarters, and as such appropriate to pay homage to a horse who had fairly humble beginnings and who improved with age to symbolise all that is best about Flat racing. His achievements at Newmarket speak for themselves, he had his last and truly fabulous win there and no one will ever forget that wait for the result of the photo when all else was drowned out by applause and shouting once the Number 2 was called.

When the Racing Post ran their wonderful 100 Favourite Racehorses poll Persian Punch came out 7 th with only Arkle, Desert Orchid, Red Rum, Istabraq, Brigadier Gerrard and One Man in front of him and Dancing Brave, Sea Pigeon and Nijinsky behind him. Punch was the only horse in the Top 10 still in training and he ranked Number 7 amongst world champions. The horse voted racehorse of the century, Brigadier Gerrard, was the only Flat horse in front of him and those he had behind him certainly need no introduction! National Hunt fans who are used to celebrating geldings and mares are of the firm belief that Persian Punch is one horse out of a million who stands up against their brave heroes.

Punch's faithful legions of Flat racing fans had been celebrating him so loudly that word reached National Hunt quarters and fans of the winter game came out to see what all of the fuss was about. Punch had for many years honoured Flat racing with his presence but he did something even more special – he crossed the codes and brought National Hunt fans never before seen on a Flat raceday to Sandown, Ascot, Salisbury, Goodwood, York, Doncaster and Newmarket just to see him and the compliment was repaid by Royal Ascot racegoers who braved the mud at Cheltenham on a rainy day to find out what the ‘alternative' Gold Cup was all about. Friendships have been made that will remain unbroken down the years and as fans make the pilgrimage to Cheltenham to pay their respects to Golden Miller, Arkle and Dawn Run they will also now be able to visit Newmarket and remember Persian Punch.


All you need to know about Persian Punch, and the Persian Punch Memorial Fund, is here:

Persian Punch Website

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